Ergebnisse des Verbandstages 2022

Der 13. Verbandstag stand im Zeichen der Neuwahlen des Präsidiums. Einstimmig wurde dieses wieder für zwei Jahre gewählt. Damit wird der Verband weiterhin vom Präsidenten László Hadas geführt und unterstützt von Cathleen Piotrowski (Vize für Bildung), Federica Serra (Internationale Beziehungen), Stefan Görig (Finanzen) und Philipp Bahner (Wettkampf). Das Amt für Schiedsrichterwesen wird von Daniel Hüller (SpVgg Dresden-Löbtau) weitergeführt.

Der Tagespunkt „Verschiedenes“ nahm in diesem Jahr jedoch einen weit größeren Raum ein. Dort wurde unter anderem das geplante Spielsystem für die neue Indoor-Saison 2022/23 vorgestellt. Dort sieht Philipp Bahner eine mehrtägiges Liga-Vorrundensystem mit einem deutliche schlankerem Endrundenturnier vor. Der Rahmen dafür steht bereits und lässt sich an die wachsende Zahl der Indoorteams variabel anpassen. Konkret wird die die Meisterschaftsplanung jedoch erst kurz vor Saisonbeginn definiert.

Durch die Veränderung des Spielsystem treten weitere Neuerungen in Kraft. Die bisher bestehenden Staffeln werden so nicht weitergeführt, da die Spieltage alle deutschen Vereine einschließen. In Folge dessen präsentierte der Verband folgende Veränderungen. Der nun ehemalige Staffelleiter Ost, Martin Matz (VfB Fallersleben), wurde als Verantwortlicher für den Indoor-Bereich des Verbandes ernannt. Diese Position soll den Vereinen eine zentrale Anlaufstelle für diese Spielvariante bieten, welche Informationen sammelt und konkret an den Verband weiterleitet. Im Gegenzug wird Martin Matz die Informationen des DTSV an die Vereine weiterleiten. Für den Tambourelli-Bereich übernimmt diese Position Ilka Pertig (SG Kleinnaundorf). Für den Beach-Bereich wird noch eine Person gesucht.

Nach nun mehr als zwei Jahren ständigen Drängens gegenüber dem Internationalen Verband (Fibat) hat dieser endlich das Tambourelli-Regelwerk offiziell anerkannt. Damit gelten nun in allen Tambourelli-Nationen einheitliche Spielregeln nach deutschem Vorbild. Der DTSV wurde damals beauftragt, dem Fibat ein aussagekräftiges Regelwerk vorzulegen, um eine Vereinheitlichung der Spielweisen voranzutreiben. Durch die internationale Anerkennung ist des jetzt möglich, Europa- und Weltmeisterschaften offiziell auszutragen.

Cathleen Piotrowski stellte eine sogenannte „Checkliste“ vor, die potentiellen Turnierausrichtern helfen soll, den Überblick über alle Planungsbereiche zu behalten. Als weiteren Punkt stellte Piotrowski den Katalog der Schlagtechniken vor, der so wohl weltweit im Tamburello einzigartig sein sollte. Diese wurde in Nacharbeit eines Verbandsworkshops mit den Teilnehmern umfangreich zusammengestellt und soll dazu dienen, Sportneulingen eine Technikgrundlage zu bieten. Der Verband wies ebenfalls darauf hin, dass neue Schläger zum Verleih bereitstehen, um Interessierte die Möglichkeit zu bieten, unkompliziert den Sport in einer größeren Gruppe auszuprobieren.

Alle weiteren Themen sind im Protokoll nachzulesen, welches jedem Abteilungsvorsitzenden bereits übersandt wurde.

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